7Steller Glossar

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Begriffe

Glaubenssatz

Was ist ein Glaubenssatz?

„Die Welt ist so, wie ich sie sehe.“ Über diese Einsicht philosophieren viele Menschen.
 
Nur durch die Prägungen unserer Geschichten, unserer Vergangenheit, durch meinen eigenen persönlichen und individuellen Filter definieren wir Werte, Menschen und Situationen. Ein Glaubensmuster entsteht dadurch, dass ich diese Dinge für wahr halte. 

"Ich kann das nicht ...
ich versage bestimmt ...
das klappt nie ...
wenn mein Job nicht wäre, dann ...
lieber das bekannte Unglück als das unbekannte Glück ...
klingt zu schön, um wahr zu sein ...
niemand wird mich akzeptieren ..." usw.

Quelle: Ulrike Martin

Lebensabschnitte

Die Entwicklungsaufgabe, auch Lebensabschnitt genannt, ist eine Aufgabe im Rahmen der persönlichen Entwicklung und Reifung des Menschen, die mit ihrer Bewältigung zu einer Veränderung führt. Der Begriff bezieht sich auf die Vorstellung, dass in Entsprechung zu den inneren und äußeren Prozessen, die während des Älterwerdens ablaufen, in jedem Alter bestimmte Aufgaben gelöst werden müssen. Wenn das gelingt, wird die Persönlichkeit stabilisiert. Das Ergebnis kann von Person zu Person, aber auch beim Einzelnen von Entwicklungsstufe zu Entwicklungsstufe sehr unterschiedlich ausfallen. Entwicklungsaufgaben stellen sich das ganze Leben hindurch.

Die Formulierung der Entwicklungsaufgaben ist einem Wandel unterzogen und abhängig von der Eingebundenheit in eine Kultur und ein Zeitalter. Es bestehen andere Aufgaben, wenn große Not herrscht und z.B. Kinderarbeit verbreitet ist, als in einer Wohlstandsgesellschaft, wo es für junge Menschen möglich ist, oft lange Zeit in Ausbildungen zu stehen oder zu Hause weiter von den Eltern getragen zu werden. In früheren Zeiten wurden die Übergänge von einem Entwicklungsstand zum nächsten stärker als heute durch Rituale begleitet. Der nächste Entwicklungsstand galt als erreicht, wenn das zugehörige Ritual durchlaufen war, unabhängig davon, ob die persönliche Reife ebenfalls entsprechend entwickelt war.

Bezugsquelle: Wikipedia

Cheiro

Cheiro (* 1. November 1866 in Dublin; † 8. Oktober 1936 in Hollywood) war ein irischer Okkultist, Chirologe, Numerologe und Autor zukunftsdeutender Werke.

Geboren wurde der nach eigenen Angaben aus normannischem Adel abstammende Cheiro in Dublin (Irland) als William John Warner.
Jedoch nahm er schon in frühen Jahren den Namen Count Louis Hamon an. Sein Pseudonym Cheiro basiert auf dem Begriff der Chiromantie (englisch cheiromancy, die Handlesekunst).

Cheiro betrachtete sich als Hellseher, der die Handlesekunst, die Numerologie und die Astrologie zu einem System der Vorhersage verband und dabei angeblich zu bemerkenswerten Resultaten kam. Schon in jungen Jahren bereiste er ferne Länder, um sich das geheime Wissen der alten Meister anzueignen. Nach vielen Jahren der Suche, kehrte er dann nach London zurück, um sein Wissen weiterzugeben.

Cheiro galt als der größte und erfolgreichste Handleser seiner Zeit und war Gast bei vielen bekannten Persönlichkeiten. Er las die Hände von Mark Twain, Sarah Bernhardt, Mata Hari, Oscar Wilde, Grover Cleveland, Thomas Edison, General Kitchener und William Gladstone und kam dabei zu bemerkenswerten Resultaten. Angeblich sagte er das Sterbedatum von Königin Victoria, das Jahr und den Monat, wann König Eduard VII. verscheiden würde, das Schicksal, des russischen Zaren, das Attentat auf König Umberto I. von Italien, den Mordanschlag auf das Leben des Schahs in Paris und vieles mehr voraus.

Nach vielen Jahren Schaffenszeit in London und vielen Weltreisen wanderte Cheiro nach Amerika aus. Dort verbrachte er seine letzten Jahre in Hollywood und starb 1936 im Alter von 69 Jahren.

Bezugsquelle: Wikipedia

Reichstein Herbert

Herbert Reichstein (* 25. Januar 1892 in Haynau; † 1944 in Freiburg) war okkult-rassistischer Autor und Verleger verschiedener esoterischer und ariosophischer Schriften. Er arbeitete seit Mitte der 1920er-Jahre eng mit Jörg Lanz von Liebenfels zusammen.

Reichstein wurde am 25. Januar 1892 in Haynau (heute Chojnów) in Schlesien geboren, über seine Kind- und Jugendbiographie gibt es allerdings kaum Informationen, so dass erste Aktivitäten auf die Zeit ab 1925 datieren. Als ein wichtiger Einfluss gelten aber bereits seit dem Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeiten die Publikationen Guido von Lists.

Im Herbst 1925 entstand der Kontakt zu verschiedenen Mitgliedern (und späteren Mitarbeitern) einer Berliner Okkultistengruppe, welche sich intern „Svastika-Zirkel“ nannte, und in der sich verschiedene esoterische Lehren wie Chiromantik oder Astrologie trafen, die auch Teil dessen weltanschaulichen Konglomerats waren, welches Reichstein noch im Oktober 1925 mit seiner neu gegründeten „Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Menschenkenntnis und Menschenschicksal“ beziehungsweise dem offiziellen Organ der Organisation verbreitete. Gleichzeitig trat während dieser Zeit Jörg Lanz von Liebenfels an ihn heran und suchte nach einem neuen Verleger.

Er starb 1944 wenig bekannt in Freiburg.

Quellhinweis: Wikipedia

Fünfstern (Pentagramm)

Pentagramm (griechisch πεντάγραμμος pentágrammos ‚mit fünf Linien‘) ist unter anderem Bezeichnung für eine Form des fünfzackigen Sterns (Fünfsterns), die sich ergibt, wenn die Diagonalen eines regelmäßigen Fünfecks (Pentagon) nachgezogen werden. Verbreitet sind auch die Bezeichnungen Drudenfuß, Pentakel sowie Pentalpha, da es sich durch fünf ineinander stehende Alphas („Α“) bilden lässt. Da das Pentagramm fünf Spitzen hat, gibt es zwei grundsätzliche Arten seiner Ausrichtung: mit einer Spitze nach oben (dann zeigen zwei Spitzen nach unten und zwei zur Seite), oder mit einer Spitze nach unten (dann zeigen zwei Spitzen nach oben und zwei zur Seite). Letzteres wird auch als „umgekehrtes“ oder „invertiertes“ Pentagramm bezeichnet.

Quellnachweis: Wikipedia

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